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Was bedeutet Mobile-Only für die Suchmaschinenoptimierung?

  • Beitrags-Kategorie:SEO
  • Lesedauer:18 min Lesezeit

Mobile Friendliness ist seit 2015 ein offizieller Ranking-Faktor bei Google

Mobile Friendliness beschreibt die Nutzbarkeit einer Website auf Smartphones. Die Google Suchmaschine rankt Websites seit 2021 nur noch nach deren mobilem Erscheinungsbild. Es ist also für Sie als Website-Betreiber von Vorteil, sich mit der mobilen Suchmaschinenoptimierung (Mobile Only SEO) auseinanderzusetzen und den mobilfreundlichen Zustand Ihrer Website anzupassen oder gegebenenfalls nur noch zu überprüfen.
Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel SEO-Maßnahmen für eine bessere Suchmaschinenplatzierung auf, die in Zeiten von Mobile SEO greifen. Ebenso finden Sie in diesem Beitrag Tools, mit denen Sie Ihre mobile Performance überprüfen können.

Diese Fragen werden beantwortet:

Mobile-Only SEO

1. Wie beeinflusst der Mobile-Only-Index das Crawlen und Indexieren?

Der Mobile-First-Index bedeutet, dass die Websites von Google vor allem in der mobilen Version ausgelesen werden, wenn sie in die Suchergebnisse auf genommen werden. Die Neuerung dabei ist, dass von nun an anstatt der Desktopversion die mobile Website-Version gecrawlt wird. Seit März 2021 hat Google vom Mobile-First- zum Mobile-Only-Index umgestellt.

Die Anzahl der gecrawlten URLs pro Tag bleibt an sich also gleich. Die Veränderung besteht eher in der Verschiebung des Verhältnisses zwischen mobilen URLs und Desktop-URLs. Zuvor wurden überwiegend Desktop-URLs gecrawlt, wobei in Zukunft die Anzahl der Crawls von mobilen Crawlern deutlich zunehmen wird. Demzufolge haben Mobile First und Mobile Friendliness nun auch Auswirkungen auf die SEO.
Google zieht zur Indexierung in den Search Engine Result Pages (SERPs), auf Deutsch »Suchergebnisseiten«, die mobile Version Ihrer Website heran. In den SERPs werden die Suchergebnisse einer Suchanfrage eines Nutzers in einer Suchmaschine, wie beispielsweise Google oder Bing, aufgelistet. Heute ist der mobile Index der primäre Index. Google hat auf den Mobile First-Index umgestellt, da mittlerweile die Mehrheit der User Websites über mobile Endgeräte erreicht und daher die mobile Nutzbarkeit elementar geworden ist.

2. Wie beeinflusst Googles Mobile-Only-Index das Ranking?

Inzwischen ist für Ihr Ranking ausschlaggebend, wie gut Ihre Website für mobile Endgeräte angepasst ist. Da der Content der mobilen Website indexiert wird und zur Bewertung im Ranking herangezogen wird, bedeutet das für Sie, dass Ihre mobile Website ausreichend benutzerfreundlich und regelkonform umgesetzt sein sollte, da Sie sonst schlechter gerankt werden.

Die Rangordnung der Websites wird nach der Relevanz der Ergebnisse absteigend bestimmt und angezeigt. Ihre gesamte Website sinkt im Ranking, wenn der Crawler reduzierten und nicht optimierten Content Ihrer mobilen Website herunterlädt. Hat eine Website unterschiedliche URLs für Desktop und Mobile, wird ganz einfach Mobile-Usern die mobile URL und Desktop-Usern die Desktop-URL angezeigt. Der indexierte Content jedoch stammt bei beiden von der mobilen Website-Variante.

3. Haben sich die Google Ranking Faktoren verändert?

Google hat den Einfluss von Mobile First nochmals verstärkt, seit dem 2016 Mobile Friendliness zum Rankingfaktor wurde. Eigentlich haben sich die Google-Ranking-Faktoren für Webseiten nicht grundlegend verändert.

Es zählen weiterhin dieselben Kriterien:

  • Inhalte
  • Verlinkungen
  • generelle Nutzerzugänglichkeit

Mobile SEO unterscheidet sich insofern vom früheren SEO, da jetzt die Kriterien bei der mobilen Version überprüft werden. So liegt der Fokus seit Mobile First auf mobiler Lesbarkeit, mobiler Bedienbarkeit/Funktionalität und auf der Auszeichnung mit Structured Data.

Sinnvolle interne Verlinkungen sollen den Nutzer unterstützen schnell und einfach, ohne die Seitennavigation stark zu nutzen, an sein Ziel zu kommen.

Auf dem Smartphone zählen Ergebnisse in Sekundenschnelle, weshalb die Ladezeit Ihrer Website so gering wie möglich sein sollte. Da der Bildschirm wesentlich kleiner als bei einem Desktop ist, sind übersichtliche Zusammenfassungen das A und O. All diese Faktoren dienen den mobilen Nutzern und somit Ihren potenziellen Kunden, weshalb es sich für Sie lohnt, diese zu optimieren

4. Welchen Einfluss haben strukturierte Daten für den Mobile-Only-Index?

Structured Data, in Deutsch »Strukturierte Daten«, ist ein standardisiertes Format zur Bereitstellung von Informationen über eine Website. Sie klassifizieren
die Inhalte auf der Website. Sie dienen vor allem Suchmaschinen, aber auch Nutzern, um besser zu verstehen, worum es auf der Website geht. Erkennen Suchmaschinen den Inhalt Ihrer Website nicht, kann Ihre Website bei keinen passenden Suchanfragen gelistet werden. Deshalb sollte Ihre Website für die mobile Version optimierte Structured Data aufweisen.

Das Testtool für Rich-Suchergebnisse ist ein Tool von Google, mit dem Sie Ihre strukturierten Daten prüfen und in einigen Fällen auch die Vorschau einer Funktion in der Google Suche aufrufen können

5. Welche Maßnahmen verbessern mobile Websites?

Seiten-Templates sind PHP-Dateien, die zur Gestaltung einzelner Seiten einer Website angewendet werden. Manche dieser programmierten Seitentemplates für CMS (»Content Management Systeme«) sind nicht vollkommen responsive. Das CMS ist dabei eine Software, mit dessen Hilfe digitaler Content bereitgestellt, bearbeitet, organisiert und dargestellt werden kann.

Das bedeutet im Kontext mobiler Optimierung, dass Sie immer darauf achten sollten, welche Seiten-Templates gut angepasst werden.

Bilder auf Ihrer Website …

sollten mobil nicht in Originalgröße angezeigt werden oder größer als der Bildschirm sein. Schwierig kann das nicht nur bei Bildern, sondern auch bei anderen Inhaltselementen wie Buttons sein. Wir empfehlen deshalb, wichtige Seiten auf Ihrer Website in verschiedenen Bildschirmauflösungen zu prüfen. Dadurch vermeiden Sie, dass es Probleme bei der korrekten Darstellung der mobilen Version gibt.

Dicht beieinanderstehende, anklickbare Elemente …

beeinträchtigen beispielsweise die Benutzerfreundlichkeit, weil der Daumen größer als der Mauszeiger auf einem Laptop oder Computer ist. Deshalb sollten anklickbare Elemente wie Buttons und Links auf mobilen Geräten niemals zu nah beieinander liegen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Nutzer Elemente nicht gezielt anklicken können. Sollte dies der Fall sein, können Nutzer auf Websites gelangen, die sie gar nicht besuchen wollten. Schlimmstenfalls verlieren Sie dadurch einen potenziellen Kunden.

Lesbarkeit …

ist auch ein Faktor, der die Benutzerfreundlichkeit unterstützt. Bei Texten für Smartphones wird oftmals automatisch die Schriftgröße verkleinert, damit mehr Text auf die kleineren Bildschirme passt. Hierbei sollte jedoch einerseits nicht übertrieben werden und alles in Maßen verkleinert werden, auf der anderen Seite aber auch unbedingt seitliches und häufiges vertikales Scrollen vermieden werden. Rankings werden nun auch vom responsiven Design der Websites abhängig gemacht. Google selbst empfiehlt die Verwendung dieses dynamischen Designansatzes. Um Probleme mit der Nutzerfreundlichkeit Ihrer Website zu beheben, macht es Sinn, den Bericht der Core Web Vitals in der Google Search Console für die eigene Website zu analysieren.

Seiten-Layout …

wichtig ist zum Beispiel auch, dass sich das Seiten-Layout während der Ladephase nicht verschiebt. Der CLS- Wert (Cumulative Layout Shift) gibt das an. 
Er wird mit 0 bis 1 bewertet, wobei 0 keine Verschiebung und 1 die stärkste
Verschiebung bedeutet. Denn es ist nicht benutzerfreundlich, wenn sich Seitenelemente während der Interaktion bewegen.

6. Brauchen Websites speziellen mobilen Content?

Grundsätzlich: Google präferiert relevanten Content, der gut durch den Googlebot erreichbar ist. Content kann sich vielfältig aus Texten, Bildern, Videos, Multimedia-Dokumenten (Dokumente mit interaktiven Material, welches sich aus unterschiedlichen Medien zusammensetzt) und weiteren Medienformen zusammensetzen. Mobile Erreichbarkeit für den Crawler ist der wahrscheinlich wichtigste Punkt.

Der Googlebot ist ein Webcrawler, also ein Computerprogramm, dass die Inhalte des Internets (www) herunterlädt und diese anschließend in Suchmaschinen integriert. Webcrawler indexieren aber auch Websites oder sammeln Informationen wie E-Mail-Adressen. Daher ist es von größter Bedeutung, dass der Googlebot alle wichtigen Inhalte problemlos auslesen kann.

Im Prinzip wird durch das responsive Webdesign gewährleistet, dass alle Inhalte Ihrer Website optimal dargestellt werden. Dennoch sollten Sie auch mobil-freundliche Inhalte verfassen. Ganz wichtig sind Ihre Keywords, die sie unbedingt optimiert haben sollten. Oft suchen mobile Nutzer nach speziellen Informationen, weshalb Sie ihre Website-Inhalte kompakt bündeln sollten. Überschriften sollten immer ansprechend wirken und deutlich vermitteln, was auf Ihrer Website thematisiert wird.

Haben Sie größere Inhalte auf Ihrer Website, dann sind Zusammenfassungen des Inhaltes in der Einleitung eine gute Methode, um dem Nutzer noch einmal eine Bestätigung zu geben, dass er sich inhaltlich auf der richtigen Website befindet.
Um Ihren Kunden keinen ewig langen Blocktext anzuzeigen und ihn dadurch eventuell zu verlieren, sollten Sie ihre Texte durch Teilüberschriften gut strukturieren. Teilüberschriften haben den Effekt, dass dem Nutzer der Text in einzelnen Abschnitten viel kürzer vorkommt als ein langer Block. Die Aufteilung macht Ihren Text angenehmer für Ihre Website-Besucher.

Wichtiges auf einen Blick:

  • Google ist es wichtig, dass Ihre Texte gut verständlich sind. Vermeiden Sie deshalb Schachtelsätze und komplizierte Ausdrucksweisen.
  • Bilder sollten gut erkennbar sein und den Inhalt visuell unterstützen.
  • Sie sollten auch wissen, dass Content sich lokal verorten lässt. Mobiler Content mit Ortsbezug kann sich direkt auf das Verhalten des Users in der realen Welt auswirken, da oft online nach Bewertungen oder Läden in der Nähe gesucht wird.
Mobile-Only SEO

7. Welche Maßnahmen verbessern die mobile Ladezeit?

Für die SEO im Mobile-First-Index ist auch die Ladezeit ein nicht zu unterschätzendes Einflusskriterium. Den Nutzern ist es wichtig, schnell auf die gewünschte Website zu gelangen. Die mobile Ladezeit beeinflusst stark, ob Nutzer auf einer Website kommen oder diese schnell wieder verlassen. Im Mobile First Design gibt es dabei einige Maßnahmen, welche helfen, die Ladezeit Ihrer Seite zu verkürzen.

Bildkomprimierung

Unterschiedliche Verfahren ermöglichen eine Datenreduktion (Umfang von Quelldaten wird reduziert) von 20 % bis 50 %. Bilder können Sie in speziellen Grafikformaten für komprimierte Bilder, beispielsweise in Next Gen Formaten wie beispielsweise WebP, anzeigen. Da hochaufgelöste Bilder und Videos viel Datenvolumen beim Laden verbrauchen, sollten Sie nur die notwendigsten in Ihre Website integrieren und dabei eine geeignete Größe auswählen.

Videos

Im Zusammenhang mit Videos sollten Sie beachten, dass diese erst geladen werden, wenn der Nutzer auf den Play-Button geklickt hat. Schließlich spielt für viele die begrenzte Datenmenge ihrer mobilen Verträge eine Rolle.

Designs

Aufwendige Designs mit vielen Skripten, kompliziert animierten Objekten, Effekten und Style Sheets schaden Ihrer Ladezeit, Ihrer mobile Performance und schlussendlich Ihrem Ranking. 

Zusammenfassend: Erfolgreiche Websites punkten mit sachlichen Inhalten in einer übersichtlichen und geordneten Struktur.

8. Welche Faktoren verbessern die Local SEO?

Die Nutzung des Smartphones macht die lokale- und standortabhängige Suche maßgeblich bedeutender. Der Standort des Nutzers ist ein wichtiger Faktor dafür, was ihm in den SERPs angezeigt wird. Dass dies für die mobile Suche noch wichtiger ist, liegt daran, dass Nutzern häufiger Suchergebnisse aus ihrer Nähe angezeigt werden. 

Dieser Faktor ist insbesondere wichtig für Unternehmen mit Standort und bzw. oder einem festen Einzugsgebiet. Wollen Sie sich hier einen Vorteil erarbeiten, dann sollten Sie zum Beispiel Google My Business einrichten und auf ein korrektes Markup mit Strukturierten Daten via Schema.org achten. Brancheneinträge können einen bedeutenden Einfluss auf Ihr Ranking haben, wenn Sie dort die wichtigsten Informationen eintragen und vereinheitlichen, beispielsweise auch Ihre Website. 

9. Verbessern Accelerated Mobile Pages (AMP) das Google Ranking?

Accelerated Mobile Pages bezeichnet ein optimiertes Website-Seitenformat, auf das ausschließlich über mobile Endgeräte zugegriffen wird. AMP wurden dafür konzipiert, mobile Websites schneller zu laden.

Sie fragen sich sicher, ob Ihr Ranking durch AMP verbessert wird? Google gibt schwammige Angaben zu diesem Thema und bestreitet, dass AMP ein direkter Rankingfaktor sei. Da aber die mobile Ladegeschwindigkeit ein Kriterium im Ranging darstellt, schadet die Verwendung von AMP nicht, auch wenn AMP einen hohen Wartungs- und Pflegebedarf fordert. Wenn Nutzer aber auf der schnell geladenen AMP dementsprechend mehr interagieren als auf einer langsam ladenden Website, könnte das natürlich Ihre Rankingposition verbessern.

Im »Schlagzeilen«-Widget auf Ihrem Smartphone-Screen hingegen werden sowohl AMP als auch Nicht-AMP Ergebnisse angezeigt. Google unterstützt weiterhin AMP, aber wird in Zukunft wahrscheinlich das Thema Ladezeit über die Einführung des neuen Rankingfaktors »Page Experience« verbuchen. Generell werden bei der Google-Suche alle Websites, unabhängig mit welchen Technologien die Website erstellt wurde, nach den gleichen Prinzipien eingestuft.

10. Worauf sollte bei der Verlinkungsstruktur geachtet werden?

Das A und O für eine Website – egal ob sie auf Desktop- oder Mobilgeräten abgerufen wird – ist eine sinnvolle und zielführende interne Verlinkung. Nutzer sollten zielgerichtet von ihrer Einstiegsseite dorthin geführt werden, wo Sie ihn hinleiten möchten, was meistens der Kaufabschluss oder eine Kontaktanfrage
ist.

Die interne Verlinkung zielt darauf ab, dass auf der Folgeseite mögliche Fragen des Nutzers beantwortet werden und er gleichzeitig von dem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt wird. Behalten Sie im Hinterkopf, dass sich nicht alle Funktionen von Mobilgeräten auf Desktop-Seiten übertragen lassen, bevor Sie Ihre Desktop-Seite komplett wie Ihre mobile Seite einrichten.

Content, der auf Smartphones als aufklappbare Navigationshilfe erkannt wird, wie zum Beispiel das »Burger-Menü«, verwirren jedoch die Desktop-Nutzer. Zwar hat die mobile Seite Vorrang, dennoch sollten Sie beide Websites immer parallel überprüfen, um Desktop-Besucher ebenfalls eine zufriedenstellende Website-Navigation bieten zu können.

11. Inwiefern müssen Meta-Angaben mobil optimiert werden?

Meta-Tags sind im Kopfbereich (Head-Bereich) eines HTML-Dokuments zu finden. Sie sind für den Website-Besucher nicht offensichtlich und können dem Website-Betreiber helfen, Informationen zu seiner Website an die Suchmaschinen zu vermitteln. In ihnen können beispielsweise Informationen wie zum Inhalt, Herausgeber, Autor und Copyright enthalten sein. Die meisten Meta-Tags werden automatisch von modernen CMS wie WordPress erstellt.

Sie sollten auf der mobilen Website und der Desktop-Website dieselben Meta-Robots-Tags verwenden. Unter Umständen kann Google sonst Ihre Website nicht crawlen und indexieren. Meta-Ansichtsfenster-Tags einzurichten ist ebenso sinnvoll, weil diese dem Browser Informationen und Anweisungen zur Größe der Website geben.

Ein Tipp zur mobilen Optimierung ist die Verwendung des Viewport-Metatags von Apple für Safari iOS bei Websites im Responsive Webdesign. Viewport ist ein Attribut, um die Darstellung von Websites auf mobilen Endgeräten zu gewährleisten.
 
Generell sollten beide Versionen Ihrer Website dieselben Meta-Daten
enthalten. Diese sind für die SERPs (Search Engine Result Pages) so wichtig, weil sie für Ihre Website als Suchmaschinen-Ergebnis angezeigt werden. Es gibt Diskussionen darüber, dass die optimale Zeichenzahl Ihre Meta-Titles von 50 bis 70 und Meta-Descriptions von 120 bis 155 für mobile Suchergebnisse entsprechend reduziert werden sollte.

12. Müssen Canonical- Tags mobil optimiert werden?

Canonical-Tags sind ein wirkungsvolles Mittel in der SEO, um mit Duplicate Content besser umzugehen. Technisch betrachtet ist ein Canonical ein einfaches
HTML-Element. Insbesondere entsteht dadurch die Möglichkeit, Probleme, die durch identischen oder doppelten Content auf mehreren URLs entstehen,
zu beheben.

Haben Sie beispielsweise ähnliche Inhalte unter verschiedenen URLs, kann ein Canonical-Tag angeben, welche Version der beiden die Hauptversion ist und somit indexiert werden soll. Es ist also von Vorteil die Canonical-Tags anzupassen, da Sie mit einer kanonischen URL festlegen, welche URL in den Suchergebnissen angezeigt werden soll.

Haben Websites mehrere URLs, obwohl diese auf die gleiche Webseite verweisen oder doppelte bzw. sehr ähnliche Websites mit unterschiedlichen URLs existieren, um dadurch mehrere Gerätetypen zu unterstützen, dann sind kanonische URLs hilfreich, da sie die Keyword-Relevanz für die einzelnen URLs erhöhen und Suchmaschinen dadurch das Beste aus Ihrer Website herausholen können.

Falls Sie Ihre Website in einer speziellen mobilen Variante ausliefern, beginnend mit einer mobilen Subdomain wie etwa https://m.beispieldomain.com/seite1.html. Hier empfiehlt Google, auf der Desktop-Version ein »rel alternate«- Element einzusetzen, das auf die mobile Variante verweist, und im Gegenzug auf der mobilen Variante einen Canonical-Link auf die Desktop-URL zu setzen.

13. Welche Tools helfen zur Überprüfung?

Um Ihre Website hinsichtlich ihrer mobilen Performance zu prüfen oder zu
überwachen, gibt es viele hilfreiche Tools.

Mobile Friendliness
Um zu überprüfen, inwieweit Ihre Website für mobile Geräte optimiert ist und dem Mobile Friendly-Standard entspricht, ist der Test auf Optimierung für
mobile Geräte hilfreich. Sie finden dort konkrete Informationen darüber, welche Usability-Probleme Ihre mobile Websiteversion aktuell aufweist. Um die
mobile Darstellung und Nutzbarkeit Ihrer Seiten zu optimieren, sollten Sie nun die angezeigten Fehler prüfen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

Ladezeit & Nutzerfreundlichkeit
Mithilfe der Google PageSpeed Insights können Sie die Ladezeit Ihrer Internetseite analysieren. Um Probleme mit der Nutzerfreundlichkeit Ihrer Website zu beheben, macht es Sinn, den Bericht der Core Web Vitals in der Google Search Console für die eigene Website zu analysieren.

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